Friseurin schneidet Haare im gelben Bus
Die Friseurin Yasmin Brandt aus Essen hat eine neue Idee für ihre Arbeit. Sie hat einen alten gelben Bus gekauft und dort einen kleinen Salon eingebaut. Früher hat sie in einem normalen Friseursalon in der Innenstadt gearbeitet. Dort war es oft laut und sehr voll. Jetzt möchte sie mehr Zeit für jede Kundin und jeden Kunden haben.
Der Bus steht am Morgen auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt. Am Nachmittag fährt Yasmin in verschiedene Wohngebiete. Ihre Freundin und Kundin Laura König hilft manchmal bei den Terminen. Viele ältere Menschen sind sehr froh über den mobilen Salon, weil sie nicht mehr gut laufen können. Yasmin sagt: „Ich will dahin fahren, wo die Leute mich brauchen.“ Im Bus gibt es zwei Friseurstühle, einen Spiegel und ein kleines Waschbecken. Alles ist bunt und gemütlich.
Die Idee für den Bus hatte Yasmin im letzten Jahr. Da war der alte Salon plötzlich zu. Sie war zuerst sehr traurig, aber sie wollte nicht mit dem Job aufhören. Ihr Vater, Martin Brandt, hat beim Umbau geholfen. Er findet, dass der Bus auch gut für Familien ist, weil Kinder dort keine Angst haben. Yasmin plant, im nächsten Frühjahr auch in zwei Nachbarstädte zu fahren. „Mein Traum ist ein zweiter Bus“, sagt sie. Sie hofft, dass noch mehr Menschen den mobilen Friseursalon kennenlernen.