Free telc B2 Mock Exam – Sprachbausteine

Authentic telc-format tasks

telc B2 Sprachbausteine tests grammar and vocabulary in two parts. In Teil 1 you read a formal letter and choose the right option (a, b or c) for each of ten gaps — the focus is grammar: passive voice, Konjunktiv II, two-part connectors, Genitiv prepositions. In Teil 2 you fill ten gaps in a second text from a bank of fifteen words (a–o), each usable only once — the focus is vocabulary in context. Try one real task for each part below, in the exact telc B2 format.

Fill the gaps and you'll see instantly which are right and which are wrong — no sign-up needed to practise. In Teil 1, read the whole sentence before the options and ask what the gap needs grammatically; in Teil 2, sort the word bank by word type first and start with the gaps you're sure of. Create a free account to unlock the explanation behind every answer and more telc B2 Sprachbausteine practice.

Teil 1

Lesen Sie den Text und entscheiden Sie, welches Wort (a, b oder c) in jede Lücke (21–30) passt.

Lieber Michael,

weißt du noch, wie nervös ich vor dem Semesterstart war? Inzwischen habe ich mich an das Uni-Leben in der Großstadt richtig gewöhnt, 21 am Anfang alles ziemlich chaotisch wirkte. Die Uni ist riesig, und es gibt Gebäude, 22 Gänge wie ein Labyrinth aussehen. Trotzdem finde ich mich inzwischen ganz gut zurecht.

Die Vorlesungen sind meistens spannend, weil viele Professoren Beispiele aus aktuellen Projekten bringen. 23 interessiere ich mich für ein Seminar, in dem wir mit internationalen Studierenden zusammenarbeiten. 24 gefällt mir, dass man ständig Englisch sprechen muss und viel über andere Kulturen erfährt. Letzte Woche haben wir eine Gruppenpräsentation gehalten, 25 der ich zuerst total aufgeregt war, aber am Ende hat alles gut geklappt.

Die Mensa ist größer, als ich erwartet hatte, und man muss wirklich auf die Uhrzeit achten, damit man nicht ewig anstehen muss. Das Essen ist okay, nicht super, aber dafür ziemlich günstig. In der Bibliothek verbringe ich mehr Zeit, als ich gedacht hätte, denn 26 kann man ruhig arbeiten und leicht auf alle Bücher zugreifen, die man für die Hausarbeiten braucht. Ich habe sogar einen festen Platz gefunden, auf 27 ich mich jedes mal freue.

In meiner Freizeit nutze ich 28 die Sportangebote der Hochschule 28 die Kulturveranstaltungen in der Stadt. Einerseits würde ich gern noch mehr Kurse besuchen, andererseits brauche ich auch Zeit zum Ausruhen. Wenn du mich besuchen könntest, 29 du sehen, wie lebendig das Leben hier ist. Sag mir Bescheid, 30 du besonders Lust hättest, dann plane ich etwas dafür ein.

Herzliche Grüße Julia

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Teil 2

Lesen Sie den Text und entscheiden Sie, welches Wort (a–o) in welche Lücke (31–40) passt. Jedes Wort können Sie nur einmal verwenden.

Längere Hitzeperioden, heftige Gewitter und überlaufende Flüsse prägen zunehmend den Alltag vieler Regionen. Klimaforscher berichten, 31 die Zahl der Extremwetterereignisse in Deutschland in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Kommunen geraten unter Druck, weil sie ihre Infrastruktur 32 ein Klima anpassen sollen, das unberechenbarer wirkt als früher.

Besonders sichtbar ist der Wandel in den Innenstädten. Dichte Bebauung, Asphalt und fehlende Grünflächen speichern Wärme, 33 sich Hitzeinseln bilden. 34 mehr Rathäuser planen daher sogenannte Schwammstadt-Konzepte, 35 denen Parks, Bäume und begrünte Dächer eine zentrale Rolle erhalten. Sie sollen Schatten spenden, Wasser speichern und die Luft abkühlen. Fachleute weisen 36 hin, dass solche Maßnahmen nicht nur dem Klima dienen, sondern auch die Lebensqualität erhöhen.

Starkregen stellt Kommunen 37 andere Herausforderungen. Kanalnetze, die für geringere Niederschlagsmengen ausgelegt wurden, geraten schnell an ihre Grenzen. In vielen Gemeinden wird derzeit geprüft, welche Straßenzüge besonders gefährdet sind und welche Gebäude für Überflutungen in 38 kommen. Versickerungsflächen, Rückhaltebecken und offene Gräben sollen Wasser aufnehmen, das früher direkt in die Kanalisation geleitet wurde. Stadtplaner setzen sich intensiv 39 der Frage auseinander, wie Neubaugebiete so gestaltet werden, dass Oberflächenwasser nicht unkontrolliert in Keller und Tiefgaragen strömt.

Neben baulichen Projekten rückt auch die Vorsorge der Bevölkerung stärker in den Fokus. Kommunen richten Warn-Apps ein, verteilen Informationsbroschüren und organisieren Übungen mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, 40 im Ernstfall Abläufe klar sind. Besonders ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern benötigen Unterstützung, wenn Wohnungen überhitzen oder Stromausfälle drohen.

Klimaanpassung ist zu einer Daueraufgabe geworden, für die erhebliche Mittel nötig sind. Umweltverbände fordern, dass Bund und Länder mehr Geld zur Verfügung stellen und langfristige Programme auflegen. Denn je besser Städte und Gemeinden vorbereitet sind, desto geringer fallen die Schäden aus, wenn das nächste Extremwetterereignis eintrifft.

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