Lieber Michael,
weißt du noch, wie nervös ich vor dem Semesterstart war? Inzwischen habe ich mich an das Uni-Leben in der Großstadt richtig gewöhnt, 21 am Anfang alles ziemlich chaotisch wirkte. Die Uni ist riesig, und es gibt Gebäude, 22 Gänge wie ein Labyrinth aussehen. Trotzdem finde ich mich inzwischen ganz gut zurecht.
Die Vorlesungen sind meistens spannend, weil viele Professoren Beispiele aus aktuellen Projekten bringen. 23 interessiere ich mich für ein Seminar, in dem wir mit internationalen Studierenden zusammenarbeiten. 24 gefällt mir, dass man ständig Englisch sprechen muss und viel über andere Kulturen erfährt. Letzte Woche haben wir eine Gruppenpräsentation gehalten, 25 der ich zuerst total aufgeregt war, aber am Ende hat alles gut geklappt.
Die Mensa ist größer, als ich erwartet hatte, und man muss wirklich auf die Uhrzeit achten, damit man nicht ewig anstehen muss. Das Essen ist okay, nicht super, aber dafür ziemlich günstig. In der Bibliothek verbringe ich mehr Zeit, als ich gedacht hätte, denn 26 kann man ruhig arbeiten und leicht auf alle Bücher zugreifen, die man für die Hausarbeiten braucht. Ich habe sogar einen festen Platz gefunden, auf 27 ich mich jedes mal freue.
In meiner Freizeit nutze ich 28 die Sportangebote der Hochschule 28 die Kulturveranstaltungen in der Stadt. Einerseits würde ich gern noch mehr Kurse besuchen, andererseits brauche ich auch Zeit zum Ausruhen. Wenn du mich besuchen könntest, 29 du sehen, wie lebendig das Leben hier ist. Sag mir Bescheid, 30 du besonders Lust hättest, dann plane ich etwas dafür ein.
Herzliche Grüße Julia